Sonntag, 29. März 2015
Aus gegebenem Anlass - Zeitumstellung
Hallo ihr Lieben,
wie die Überschrift schon verrät, geht es heute aus gegebenem Anlass um die Zeitumstellung.
In der letzten Nacht wurden um zwei Uhr die Uhren um eine Stunde vorverstellt, ich hoffe, ihr habt das alle mitbekommen und heute morgen keinen Schock bekommen, als ihr auf eure Uhren/Handys geschaut habt, die sich vielleicht von selbst umstellen. Jetzt ist also Sommerzeit. Vorteil: Es ist abends länger hell. Nachteil: Es wird morgens früher hell.
Mir fällt schon seit ein paar Jahren auf, dass der Tag, an dem die Sommerzeit beginnt, bei mir immer so ein merkwürdiger Tag ist. Ich meine, es ist jetzt grade kurz vor neunzehn Uhr und ich kann nicht sagen, dass ich heute schon sonderlich produktiv war. Und das ist jedes Jahr so. Kennt ihr das? Ist das nur alleine mein Problem?
Wir sind heute morgen aufgewacht, haben das Frühstück ausgelassen, weil es irgendwie schon so spät war und haben stattdessen so gegen Mittag gebruncht. Gefühlte zwei Stunden später hat mein Freund dann schon Abendessen vorgeschlagen. Wie kann das sein? Wo ist der Tag geblieben?
Ich bin jedes Jahr aufs Neue verwirrt und suche nach einem gesamten Sonntag, der irgendwie einfach zu verschwinden scheint.
Mich würde mal interessieren, ob euch das genau so geht, oder ob ihr mit der Zeitumstellung super zurechtkommt.

Liebe Grüße,
die Zimtprinzessin
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Sonntag, 22. März 2015
Filofaxing - Wieso?!
Hallo ihr Lieben!
Ich habe momentan viel Zeit zum Anschauen von Youtube-Videos. Ich habe also meine Lieblingskanäle gesuchtet und alte Videos auf diesen Kanälen angesehen und bin dort häufiger auf sogenannte "Filofaxing"-Tutorials gestoßen. Filofax - ein ganz normaler, völlig überteuerter Ringbuchplaner bzw. Organizer, der mit Unmengen von buntem Klebeband, Stickern und Glitzerkram zum unendlich individuellen Statussymbol wird. So viele Möglichkeiten, einen Kalender so zuzukleistern, dass am Ende kaum noch zu erkennen ist, wo genau im Jahr man denn gerade ist. Aber die Hauptsache ist ja, sich kreativ auszuleben und diesen Planer so zu gestalten, dass er aussieht wie der Inhalt eines Knallbonbons. Wenn man einen Filofax-Planer hat, ist man ja so viel organisierter, denn: Man hat alles in einem Teil und schleppt nicht mehr tausend Notizbücher mit sich herum.
Okay, das ist tatsächlich so ziemlich das einzige, was mich an einem Filofax interessieren könnte, denn ich bin ein To-do-Listen-Fan.
Doch wie findet man zwischen all der Dekoration überhaupt noch Termine und Notizen wieder? Warum kauft man sich nicht gleich einen in grellen Farben gestalteten Kalender?
Und was ist daran kreativ, Klebeband auf Zettel zu kleben, die man sich vorher aus dem Internet abgeguckt hat? Sorry, aber das kann doch jeder. Warum ist es so wahnsinnig toll, einfach zu kopieren, was andere schon haben? Inspiration holen, na gut, aber aus welchem Grund besorgt man sich Filofax, Washitape und co., nur um es zu besitzen und vielleicht irgendwann mal zu benutzen oder am Ende wegzuwerfen, weil man es doch nie brauchte.
Ich habe in der Schulzeit liebend gerne meine Ordner und Hausaufgabenhefte mit Stickern oder Zeichnungen verziert und ich finde, es spricht auch nichts dagegen, den Kalender mit kleinen Kritzeleien oder Notizen zu bestücken, aber mir persönlich ist das Filofaxing dann doch zu extrem.

Leute, ich will euch nicht davon abhalten, euer Filofax zu benutzen und bunt zu gestalten, aber meiner Meinung nach ist es schwachsinnig, für einen Kalender/Organizer, der nunmal grade angesagt ist, so viel Geld und Zeit zu verschwenden.

Einen schönen Restsonntag,
eure Zimtprinzessin.
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Donnerstag, 26. Februar 2015
Facebook sagt, ...
... dass ein guter Freund heute Geburtstag hat. Ich hätte das tatsächlich vergessen. Manche werden jetzt denken: "Wie gut, dass es Facebook gibt und andere soziale Netzwerke, die einen regelmäßig an alles Wichtige erinnern. Und auch die ganze Technik, die einem das Denken abnimmt."
Sicher, auch ich bin bei Facebook und habe Messenger-Apps auf meinem Handy installiert, aber in letzter Zeit denke ich öfter darüber nach, ob ich wirklich will, dass mein Handy und mein Laptop für mich denken. Ich meine, wenn man mal so darüber nachdenkt... unsere Vorfahren haben es doch auch geschafft, sich Dinge zu merken und an Termine zu denken, ohne eine Kalenderanwendung, die einen pünktlich zur Busabfahrt anpiepst. Seit Jahren habe ich einen Kalender (einen aus Papier!), in den ich wichtige Arzt- und sonstige Termine eintrage, aber es macht mich grade ziemlich nachdenklich, dass ich grade diesen Geburtstag nun vergessen habe. Sollte man wirklich möglichst alles Denken auf elektronische Geräte übertragen, damit man den Kopf frei hat für unwichtiges Halbwissen, dass man tatsächlich niemals anwenden wird?
Ich glaube nicht und daran versuche ich gerade zu arbeiten. Durch meine Schulzeit hat mich das Motto "Du musst nicht alles wissen, du musst nur wissen, wo es steht" begleitet, aber ich finde, das ist hinfällig. Natürlich muss man nicht alles wissen, aber es wäre doch schön, zumindest etwas zu wissen. Vielleicht das Geburtsdatum eines guten Freundes oder auch einige wichtige Daten, die man für Studium oder Beruf braucht.
Also habe ich schon ein neues Projekt: Mehr denken. Weniger auf Technik verlassen. Mein Ziel ist hierbei nicht, alles Wissen dieser Erde in meinen Kopf zu quetschen, ganz bestimmt nicht. Eher möchte ich mir eine Basis schaffen, auf der man aufbauen kann, angefangen mit Geburtstagen und wichtigen Terminen, die in meinem Kopf statt im Handy landen.

Ich weiß, dieser Text ist teilweise etwas...scharf geschrieben, aber das musste grade mal raus.

Liebe Grüße,
die Zimtprinzessin :)
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