Sonntag, 10. Mai 2015
Studienplatzbewerbung, Wartezeit, Absage
Hallo ihr Lieben,

heute soll es um das Thema Studienplatzbewerbung gehen. Es ist Anfang Mai, also kann man sich schon an manchen Universitäten und Hochschulen in Deutschland um den Wunschstudienplatz bewerben. Nicht überall, an manchen Unis geht das erst ab dem ersten Juni. Ich habe heute einige Fragen und Antworten für euch, die vielleicht hilfreich bei der Bewerbung sein können.

Wie bewirbt man sich um einen Platz an einer Universität oder Hochschule?

Grundsätzlich ist die Bewerbung ziemlich einfach. Man besucht die Website der Universität, an der man sich bewerben möchte und klickt sich zum Online-Bewerbungsportal durch. Dann sucht man sich seinen Wunschstudiengang heraus und los geht es. Neben ein paar Angaben zur Person gibt man seinen Abiturschnitt an und ob es das erste Studium ist. Es werden Fragen gestellt, die sehr leicht zu beantworten sind. Kleiner Tipp: Legt euch das Zeugnis zurecht, vielleicht braucht ihr es!
Idealerweise bewirbt man sich natürlich nicht nur an einer Universität oder Hochschule, dann ist die Chance auf einen Platz wesentlich höher ;)

Wie bekomme ich die Zeit zwischen Bewerbung und Studium herum?

In manchen Bundesländern hat man auch während der Abitklausurenphase keinen Unterricht mehr, das heißt: Quasi Freizeit von etwa Mitte April bis etwa Oktober, wenn das Studium beginnt. Doch was fängt man mit dieser freien Zeit an? Da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man sich einen Job suchen, um sich damit vielleicht einen Teil des Studiums zu finanzieren. Oder man braucht für den Studiengang ein Praktikum, welches in dieser Zeit absolviert werden kann. Herumreisen, etwas Neues lernen oder einfach nur Pläne für die Zukunft schmieden, all das kann einem die Zeit zwischen Abitur und Studium versüßen.

Ein weiterer Aspekt ist sicherlich auch die Frage, was zu tun ist, wenn man die Zusage erhält. Ist die Universität in einer anderen Stadt? Muss ich eventuell umziehen, weil die Fahrt vom Elternhaus zur Uni viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt? Macht euch rechtzeitig auf die Wohnungssuche falls nötig, denn grade erschwingliche Wohnungen in der Nähe der Uni sind schnell vergriffen. Lasst euch darauf ein, vielleicht auch Wohnungen zu besichtigen, die nicht so wirklich in der Nähe der Uni sind, sondern ländlicher liegen, denn dort könnt ihr grade bei der Miete eine Menge Geld sparen. Die Transportkosten steigen dadurch tatsächlich nicht, denn euch wird normalerweise ein so genanntes "Semesterticket" zur Verfügung gestellt, mit welchem ihr im laufenden Semester umsonst öffentliche Verkehrsmittel in eurer Umgebung nutzen könnt.

Was passiert, wenn ich keinen Studienplatz erhalte?

Wenn man trotz mehrerer Bewerbungen keinen Studienplatz erhalten sollte, nicht aufgeben! Es gibt die Möglichkeit, sich einen Studienplatz einzuklagen oder einfach zu Beginn des Semesters noch einmal bei der Uni anzurufen und nachzufragen, wie es mit einem Nachrückverfahren aussieht. Sollte es dennoch nicht klappen, Kopf hoch. Man kann so viel machen in einem Semester (in manchen Fällen sind es zwei Wartesemester, wenn man sich zum Beispiel nur zum Wintersemester bewerben kann). Ich zum Beispiel habe letztes Jahr keinen Studienplatz erhalten und das Jahr genutzt, um Praktika in der Richtung meines Wunschstudiengangs zu machen und um mich daran zu gewöhnen, dass ich nun mit meinem Freund in einer Wohnung wohne, die relativ weit weg von meiner Heimatstadt ist und in der ich die (fast) volle Verantwortung für alles trage, was das alleine-Wohnen so mit sich bringt. Außerdem habe ich noch mal geguckt, ob es nicht vielleicht auch noch andere Studiengänge gibt, für die ich mich interessieren könnte und mich über Alternativen informiert.
Wenn man die Absage schon frühzeitig bekommt, gibt es natürlich auch immer noch andere Arten, das Jahr herumzubekommen. Da wären zum Beispiel ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr, der Bundesfreiwilligendienst oder auch die Bundeswehr. Es wird zwar vielleicht etwas kniffliger, im Juni oder Juli noch einen Platz zu bekommen, aber mit etwas Anstrengung findet man sicherlich noch eine Stelle.

So, das waren so meine Eindrücke zur Bewerbung für ein Studium. Ich hoffe, euch gefällt der Text und hilft zumindest ein paar von euch dabei, nicht zu verzweifeln, wenn es um die Bewerbungszeit geht.

Einen schönen Restsonntag wünscht euch
die Zimtprinzessin
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Sonntag, 3. Mai 2015
In kleinen Schritten zum Erfolg
Hallo ihr Lieben,

momentan befinde ich mich in einer Phase, in der ich alles überdenke. Meine Ernährung, meine Einstellung zu einigen Themen und auch das letzte Jahr. Vieles geht mir durch den Kopf und ich habe tausend Ideen, was ich verändern will/muss, damit ich mich mit mir selbst wohler fühle.
Wenn es noch jemandem so geht, dann wird er oder sie vielleicht meine Tipps hilfreich finden.

Mitte April bin ich an einem Punkt angekommen, an dem mein Kopf so fürchterlich überfüllt war, dass ich nicht mehr wusste, wo oben und unten ist. Da habe ich für mich beschlossen: Ein Plan muss her. Ein Plan der solide und durchführbar ist. Also habe ich mich hingesetzt und nach folgenden Schritten meinen persönlichen Plan für die nächsten sechs Monate aufgestellt.

1. Kategorien benennen.
Du nimmst dir ein Blatt Papier und schreibst ganz grob auf, was du dir in nächster Zeit vornehmen willst. Zum Beispiel: mehr für mich selbst tun, Wohnung durchräumen, ein Instrument lernen. Was dir eben so durch den Kopf geht.

2. To-Do-Liste erstellen.
Nun überlegst du, was zu erledigen beziehungsweise zu erreichen ist, damit dein Plan aufgeht. Das notierst du unter deinen jeweiligen Kategorien. In der Kategorie "mehr für mich tun" kann das unter anderem sein: mindestens an vier Tagen in der Woche keine Süßigkeiten konsumieren, jeden zweiten Tag Sport machen, öfter an die frische Luft gehen, mindestens 8 Stunden schlafen, etc. Schreib alles auf, was du verändern möchtest, damit du mit dir selbst zufrieden bist.

3. Zeitplanung.
Als nächstes überlegst du dir den Zeitrahmen, den du dir für die Verwirklichung deiner einzelnen Kategorien nehmen willst. Ich habe sechs Monate gewählt, da ich im November Geburtstag habe und bis dahin meinen Plan abgearbeitet haben möchte. Wähle eine Zeitspanne, der realistisch ist (wenn du vorhast, 15kg abzunehmen, dann reichen keine zwei Monate) und schreibe ihn dir auf. Visualisiere diesen Zeitpunkt, halte ihn dir immer wieder vor Augen. Dann überlege, was du bis wann angefangen bzw. erledigt haben möchtest. Zum Beispiel: Bis Ende Mai werde ich das Schlafzimmer komplett durchräumen und alte Kleidung aussortieren. Bis Ende Juni möchte ich einen perfekten Ernährungsplan aufstellen und ausprobieren. Hake die Punkte, die du schon erledigt hast, ab.

4. Mach kleine Schritte.
Nimm dir Zeit, um dein Ziel zu erreichen und freue dich über kleine Erfolgserlebnisse. Du musst nicht an einem Tag die ganze Wohnung aufräumen. Gehe in kleinen Schritten vor. So hast du öfter einen Punkt erledigt, ohne dass du dich dabei kaputtmachst vor lauter Arbeit. Kleine Schritte sind ein guter Weg, um ans Ziel zu kommen.

5. Motivation.
Du hast schon öfter mit so etwas angefangen, aber es nie bis zum Ende durchgehalten? Halte dir dein Ziel vor Augen. Hänge deine To-Do-Liste an einem Ort auf, wo sie für dich gut sichtbar ist. Sieh dir immer wieder deine Zeitplanung an und arbeite dich langsam vor. Gib nicht auf, wenn du einen Schritt zurück machst. Das ist gar nicht schlimm!

Kurze Zusammenfassung: Ziele setzen, Aufgabenplan erstellen und mit Zeitplan versehen, kleine Schritte machen, nicht zu schnell aufgeben.

Ich hoffe, dass dieser Plan euch genau so gut gefällt wie mir. Probiert es aus und glaubt mir, es funktioniert.
Einen schönen restlichen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche,
eure Zimtprinzessin.
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Samstag, 25. April 2015
Experiment: Vegetarismus
Hallo ihr Lieben,

eigentlich hatte ich nur vor, am Ostersonntag mal zu schweigen, weil ich da gar nicht zuhause war und jetzt ist es plötzlich schon so lange her, dass ich was gepostet habe. Sorry!

Naja, jetzt bin ich jedenfalls wieder da und es gibt etwas Neues. Mein Freund und ich wollen uns im nächsten Monat mal zum Spaß vegetarisch ernähren. Wir sind tatsächlich sowieso nicht die Menschen, die viel Fleisch essen, bisher sind wir im April bei insgesamt ca. 500g, aber im Mai wollen wir einfach mal versuchen, das Fleisch komplett wegzulassen.
Ich bin schon ziemlich gespannt, wie das wohl so wird. Es ist zwar keine große Sache, aber irgendwie ist doch mal was anderes.

Aus diesem Grund habe ich auch diesmal eine Frage an euch: Lebt ihr vegetarisch oder habt es mal eine Zeit lang getan? Wie seid ihr auf die Idee gekommen und wie lange habt ihr es (bisher) durchgezogen?

Ich würde mich sehr über eure Geschichten freuen und bin wie gesagt schon sehr gespannt auf meine eigene Geschichte, die ich euch vermutlich Ende Mai auch erzählen werde.

Ansonsten freue ich mich wahnsinnig darüber, dass die Tage wettertechnisch immer schöner und wärmer werden. Ich bin im Moment viel draußen und genieße das tolle Wetter.

Ein schönes Wochenende!
Eure Zimtprinzessin.
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